Klassisches Schulbuch meets MeBook

Die Diskussion für oder gegen das klassische, gedruckte Schulbuch bzw. für oder gegen das elektronische Schulbuch wird im schulischen Kontext intensiv geführt und stellt Lehrpersonen bei der Gestaltung von Unterricht vor neue Herausforderungen. Auf der Basis der Funktionen und Vorteile des klassischen, gedruckten Schulbuches und den Aufgaben und Potenzialen von elektronischen Schulbüchern wurde ein Prototyp für ein digitales Schulbuch für den Einsatz im Mathematikunterricht der Mittelschule entwickelt. In MeBook werden die besonderen Vorteile des klassischen Schulbuches mit den Potenzialen von digitalen Medien kombiniert. Die bewährte, vorhandene Ordnungsstruktur auf der Grundlage des Lehrplans mit den verschiedenen mathematischen Inhalten und den unterschiedlichen Lernzielen wird mit den Möglichkeiten des elektronischen Schulbuches unter anderem mit einer speziellen Übungs- und Protokollfunktion erweitert. Mit diesem digitalen Werkzeug MeBook gelingt darüber hinaus die Einbindung von zusätzlichen multimedialen und interaktiven Elementen wie Videos, Webseiten, dynamischen Seiten für 2D- und 3D-Darstellungen. Besonders eignet sich das MeBook zur Umsetzung der Unterrichtsmethode „Inverted Classroom“. Der folgende Beitrag stellt den Prototypen von MeBook vor.

Datum

2017

Seiten

459-474

Typ

Full Paper

Zitat

Mader, Sabine; Bachinger, Alois (2017). Klassisches Schulbuch meets MeBook. Grünberger, Nina; Himpsl-Gutermann, Klaus; Szucsich, Petra; Brandhofer, Gerhard; Huditz, Edmund; Steiner, Michael (Hrsg.) (2017). Schule neu denken und medial gestalten. S. 459-474. Glückstadt: vwh-Verlag.

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