Frisst die digitale Revolution unsere Kinder?

Warum Schule neu denken? ... weil Schule ihrer heutigen Form nach längst aus der Zeit gefallen ist, sagt Christian Filk. Weil Lehrer/innen die digitale Revolution verschlafen haben, sagt Gerfried Stocker. Weil Schule, die keine Medienprojekte macht, geschlossen werden sollte, sagt Nele Keplin. Nele Keplin ist zehn Jahre alt, als sie das sagt, und besucht eine Grundschule in Bentwisch, einem kleinen Ort in Mecklenburg (Deutschland). Gerfried Stocker, Art Director der Ars Electronica in Linz, trifft diese Aussage auf einer Konferenz vor Lehrerinnen und Lehrern. Und Christian Filk, Professor an der Europa-Universität Flensburg, leitet das Forschungsprojekt MediaMatters!, das Medienbildung als Schulentwicklung untersucht. Allen drei gemeinsam ist, dass sie im Film Frisst die digitale Revolution unsere Kinder? – Medienbildung in der Schule von Hans-Joachim Ulbrich diese Aussagen vor der Kamera treffen. Sie und etwa weitere 40 Protagonist/innen sind die Expert/innen aus Schule, Wissenschaft, Kunst, Medienpädagogik des 45-Minuten-Films. Dazu besuchte der Autor sie in Schulen, Universitäten und Medienzentren in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Wien, Linz und Graz. Sie alle formulieren ein Plädoyer für eine neue Schule, offen zur Gesellschaft, mit zeitgemäßen Lehr- und Lernformen.

Datum

2017

Seiten

105-112

Typ

Short Paper

Zusätzliche Ressource(n)

Link zur Webseite von MediaMatters!: http://mediamatters-sh.de/

Zitat

Ulbrich, Hans-Joachim (2017). Frisst die digitale Revolution unsere Kinder?. Grünberger, Nina; Himpsl-Gutermann, Klaus; Szucsich, Petra; Brandhofer, Gerhard; Huditz, Edmund; Steiner, Michael (Hrsg.) (2017). Schule neu denken und medial gestalten. S. 105-112. Glückstadt: vwh-Verlag.

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